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639 | |
| Temmoku-Schale mit steil ansteigender Wandung, unter der abgesetzten Mündung wenig eingezogen, auf kurzem, engem Standring. Dunkelbraun gebrannter Scherben, ganz bedeckt mit einer charakteristischen sog. Hasenfell-Glasur, nach unten tropfend. Hsien-yao. Song-Zeit. Im Boden die Nr. 16 in rotem Lack. H 6,1, ø 11,9 cm. Sorgfältige Rest. am Rand. Lederdose.(15756) |
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640 | |
| Schale mit steiler Wandung, wenig ausschwingendem Lippenrand auf engem, kurzem, schrägem Standboden, wenig konkav. Fein schamottierter, beigefarben oxydierter Scherben, ganz bedeckt mit einer matt glänzenden, dicht krakelierten, beige-gräulichen Qingbai-Glasur. Unter der Glasur gekämmte Muster. Song. H 6, ø 16,7 cm. Am Rand kleine Best.(15756) |
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641 | |
| Schale, flach ausladend, die Fahne in Blütenblattform gebogt auf kurzem, schrägen Standring. Feiner, teils rötlich oxydierter Scherben, bedeckt mit einer matt glänzenden, transparenten, fein krakelierten, grau-grünlichen Qingbai-Glasur. Im Spiegel unter der Glasur gravierte üppige Päonienblüte. Song-Zeit. H 3,9, ø 15,4 cm. Am Rand entlang best.(15756) |
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642 | |
| Vogelnapf. Flache Schale mit geraden Wänden und zwei Ringösen aus sog. Qingbai-Porzellan. Südl. Song-Zeit, 12./13. Jh. H 1,4, ø 4,7 cm.(15748) |
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643 | |
| Kumme mit steiler Wandung, die Lippe leicht ausschwingend und mit Kupfer gefaßt auf hohem, geradenem Standring. Fein getöpferter, crŠmeweißer, dicht gebrannter Scherben, bis auf den Standring bedeckt mit einer matt glänzenden, transparenten, entlang der Lippe krakelierten Qingbai-Glasur. Innen in flachem Relief gemodelte, stilisierte Wellen stellenweise mit hohen Schaumkronen. Südl. Sung-Zeit, 12./13. Jh. H 8,1, ø 18,3 cm. Kleiner Haarriss an der Mündung.(15777) |
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644 | |
| Zwei Vogelnäpfe. a) Zylindrisch in Form von Bambus-Internodien mit fein modellierten Blättern. Hell rötlich gebrannter Scherben mit glänzender Qingbai-Glasur. H 4,5, ø 2,1 cm. Risse, Öse abgebrochen. b) Kugelig mit Blättern in Relief und kleiner Öse. Hellgrau gebrannter Scherben mit einer matt glänzenden, hellblauen, gelblich überfangenen Qingbai-Glasur. Beide Yuan-Zeit, 13./14. Jh. H 2,2, ø 3 cm.(15748) |
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645 | |
| Kumme mit ausschwingender Wandung und fast waagrecht abgesetzter Fahne und leicht wulstiger Lippe, auf kurzem, weitem, leicht eingezogenem Standring mit Hohlboden. Schwerer, graubraun gebrannter Scherben, bedeckt mit einer matt glänzenden, graugrünen Seladonglasur. Yuan. H 5,3, ø 20,2 cm. Im Spiegel wenig berieben, ein Haariss.(15756) |
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646 | |
| Deckeldose, flach rund mit leicht gewölbtem Deckel, steiler, wenig ausladender Wandung auf konkavem Hohlboden. Grau-weißlicher Scherben mit hellen, rötlichchen Oxydationen, bis 1 cm über dem Boden bedeckt mit einer matt glänzenden, krakelierten, hellgrau-grünlichen Glasur mit leichten grauen und bräunlichen Verfärbungen. Auf dem Deckel in feinem Relief gemodelte Blüte im Doppelring, umgeben von einer Fischgratbordüre. Export aus der Yuan-Zeit. H 4,3, ø 8 cm. Rand des Unterteils best., Deckel im Brand verformt.(15756) |
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647 | |
| Kugeltöpfchen mit wulstiger, zum kurzen Hals hin abgesetzter Lippe, auf glattem Standboden, wenig konkav. Schwerer, grauer, stellenweise rotbraun oxydierter Scherben, bedeckt mit einer matten, dicken Seladonglasur mit weitmaschigem Krakele. Yuan-Zeit. H 7, ø 8 cm.(15756) |
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 Sign. |
648 | |
| Deckelvase, balusterförmig mit hohem, abgesetztem Hals und wulstigem Lippenrand, auf sehr kurzem, weitem Standring. Schwerer, handgetöpferter Scherben, ganz bedeckt mit einer auberginefarbenen Glasur. In feinem, flachem Relief, glasiert in Türkis, Weiß und Gelb auf der Laibung ein Pfauen- und ein Gänsepaar zwischen großen, weißen Päonienblüten unter einer Perlen- und Ruyi-Bordüre. Auf dem Hals dreifarbige Wolken und um den Fuß eine breite Bordüre aus stilisierten Blättern. Flach gewölbter Deckel mit Buckelgriff mit kleiner Öffnung für eine Kordel. Sog. Fahua-Keramik aus der Shanxi-Provinz. Ming-Zeit. 17. Jh. H 36 cm. Einige Stellen rest., am Fuß Abplatzungen. Auf dem Boden eine aufgeklebte Sammlermarke: Nr. 505, Dr. G. Prauß, Krefeld.(15749) |
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649 | |
Vase. Meibing-Form mit engem, hohem Hals und wulstiger Lippe auf einem breiten Standring mit konkavem Boden. Schwerer, beige-grau gebrannter Scherben, ganz bedeckt mit einer glänzenden, dicken, grün-blauen, beige gewölkten Flambeé-Glasur. Im Boden in rotem Lack alte Sammlungsnummer oder Datum 27-11-67. 17./18. Jh. H 20,7, ø 13 cm.- Lewis H. Blair, gek. 24.3.1964
(15749) |
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650 | |
| Schale mit bauchiger Wandung und abgesetzter, weiter Fahne auf weitem, kurzem, leicht ausgestelltem Standring. Außen und innen ganz bedeckt mit einer glänzenden, kräftig grünen, irisierenden Glasur, im Boden weiße Glasur. Kangxi. H 6,8, ø 17,5 cm. Auf der Außenwend engravierte persische Besitzermarke. Eine Bestoßung am Lippenrand, vier Haarisse.(15756) |
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651 | |
| Paar Sancai-Schalen, rund mit steiler Wandung, nach oben abgesetzt und schräg ausschwingend, auf hohem, geradem, weitem Standring. Fein getöpfertes Porzellan mit getupfter, im Brand verlaufener Glasur in Grün, Gelb und Braun, sog. Sancai. Kangxi, 18. Jh. H 7,5 cm, ø 17,8 cm. An beiden Schalen jeweils eine Bestoßung am Rand, eine Schale mit feinem Haarriss.(15740) |
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 Sign. |
652 | |
| Schale mit steiler Wandung und leicht ausschwingedem Mündungsrand, auf hohem, leicht eingezogenem Standring, außen bedeckt mit einer 'Café-au-lait'-Glasur, innen in Unterglasurblau Malerei fünf Goldfische zwischen Wasserpflanzen. Im Boden eine Vierzeichenmarke Kangxi. 18. Jh. H 5,5, ø 11,9 cm. Innen Brandfehler in der Glasur.(15756) |
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653 | |
| Schale mit steiler Wandung auf hohem, leicht nach innen abgeschrägtem Standring, außen bedeckt mit einer 'Café-au-lait' Glasur, innen in unterglasurblauer Malerei Landschaft an einem Gebirgssee mit Booten, am Rand entlang eine Rautenbordüre. 18. Jh. H 6,4, ø 14,4 cm.(15756) |
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