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341 | |
| Der Glücksgott Ebisu in tänzerischer Pose mit Faltfächer in der Rechten und einem riesigen Tai-Fisch, den er zusammengeschnürt auf dem Rücken trägt. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten, gravierten und leicht eingefärbten Details. Sign.: Ryozan. Vgl. für ein Netsuke offenbar desselben Schnitzers La S. 886. Spätes 19. Jh. H 4,6 cm.(15710) |
nach oben | Bereits verkauft |
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 Sign. |
342 | |
| Der Teufelsjäger Shoki in voller Rüstung mit Hut, sein gezücktes Schwert in der Rechten sitzend auf einem riesigen Schatzbeutel, in dem sich das von ihm gesuchte Teufelchen mitsamt einem alten Mann versteckt hat, ein zweiter Oni schaut auf der Rückseite aus einem Loch im Sack hervor. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten, gravierten und dunkel eingefärbten Details. Sign.: Shunkodo. Tokyo, letztes Drittel 19. Jh. H 6,8 cm.(15753) |
nach oben | Bereits verkauft |
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343 | |
| Oni, vor den zu Neujahr nach ihm geworfenen Bohnen, die er mit seinem großen Hut abzuwehren versucht, davon rennend. Buchsbaum, fein geschnitzt und graviert, die Pupillen eingelegt aus schwarzem Horn, die Bohnen teils dunkel eingefärbt. Auf der linken Wade sign.: Gyokumin to.. Eher der bei La. S 426 aufgeführte Künstler aus dem 19. Jh. H 5,2 cm.(15710) |
nach oben | Bereits verkauft |
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344 | |
| Ashinaga und Tenaga bei ihrer bevorzugten Tätigkeit, dem gemeinsamen Fischfang auf einer Sanddüne. Ashinaga angestrengt den soeben gefangenen, kapitalen Tai-Fisch festhaltend. Dunkles, sehr feinmaseriges Tsugi-Holz, sehr fein geschnitzt mit expressiv gearbeiteten Gesichtern. Spätes 19. Jh. H 12,5 cm. Minimaler Materialriß im Rücken des Ashinaga.(15710) |
nach oben | € 800/ 1000 |
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345 | |
| Laotse reitend auf einem Maultier mit einer geöffneten Schriftrolle in beiden Händen. Seitlich kniet ein Karako. Die Gruppe steht auf einem flachen, ovalen Grassockel. Elfenbein mit fein geschnitzten und gravierten Details, bedeckt mit einer einheitlich grünlich-bräunlichen Patinierung. Sign.: Minkoku. Spätes 19. Jh. Vgl. MCI S. 518. H 4,2 cm.(15753) |
nach oben | nicht mehr verfügbar |
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 Sign. |
346 | |
| Samurai mit Schwert im Gürtel und schiffchen-förmigem Hut wohl vor Neujahr einen großen Kama (Wasserkessel) reinigend. Er kniet auf einem flachen Sockel. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten und gravierten Details, leicht eingefärbt. Die Himotoshi mit feinen Rahmen versehen. Sign.: Tangasai und Siegel: Yoshiaki. Ähnliches Siegel bei La S. 1230 für Yoshiharu. Tokyo-Schule, zwei Hälfte 19. Jh. Br 5,1 cm.(15753) |
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347 | |
Oishi Kuranosuke, der Führer der 47 Ronin stehend, in seiner erhobenen Rechten eine Trommel haltend mit der Aufschrift: "Mei Yoru Gi Karu" (Töten aus Loyalität) und einen Schlegel in der Linken. Der Kragen seiner Jimbarori-Jacke zeigt seinen Namen mit Ehrentitel und sein Helm hängt über einem Umhang mit Wellenmuster auf dem Rücken. Über einem seiner beiden Schwerter hat er einen Gohei gehängt. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten und gravierten, dunkel akzentuierten Details. Sign.: Shigemitsu. Vgl. MCI. S. 733. 19. Jh. H 5,8 cm.- Abgeb. in Schwarz, "001, Nr. A 70
Abgeb. in Ex Coll. Gaskell Nr. G 737 (15715) |
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 Sign. |
348 | |
Reusenverkäufer, stehend mit einer länglichen Reuse in beiden Händen, eine weitere und ein Korb auf dem flachen Sockel zu seinen Füßen. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten, gravierten und dunkel eingefärbten Details. Schöne Gebrauchspatina. Auf eingelegtem Rotlack-Tablett sign.: Gyokusho. Vgl. La. S. 430. Um 1900. Br 4,8 cm.- Abgeb. in Schwarz, 2001, Nr. A 144
(15715) |
nach oben | € 600/ 700 |
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349 | |
| Rattenfänger, nur mit einem Lendenschurz bekleidet, mit einem großen Stößel in der Rechten ärgerlich schreiend, weil die Ratte, die er unter einem Masu gefangen zu haben glaubte, über seinen Rücken entflieht. Buchsbaum, sehr fein geschnitzt, graviert und dunkel eingefärbt, die Augen eingelegt aus schwarzem Horn. Sign.: Hoichi to. Frühes 19. Jh. Lt. MCI S. 166 offenbar der unter I aufgeführte Künstler, also frühes 19. Jh. Br 6,7 cm.(15758) |
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 Sign. |
350 | |
| Kabuto-Hersteller sitzend und sein fertiges Produkt betrachtend, einen Helm mit hohem Hachi aus 16 Platten mit 5fachem Shikoro, einem vollplastischen Drachen, der über den Helm kriecht und dessen Kopf mit 2 Hörnern und den Vordertatzen das Maedate bilden. Vor ihm liegt eine Tabakoire mit Kiseruzutsu und zwei weitere Fukigaeshi. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten, gravierten und leicht eingefärbten Details. Auf rechteckiger Rotlack-Reserve sign.: Kyoga to. Nicht registriert. Spätes 19. Jh. H 7,1 cm. Ein Fukigaeshi rest.(15765) |
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 Sign. |
351 | |
| Ema-Maler, hockend und sehr konzentriert mit Pinsel in der Rechten ein Ema (Votivbild für einen Schrein) mit einem blühenden Pflaumenzweig bemalend. Auf einer Deckeldose seitlich liegt ein Suzuri mit Wasserschale daneben. Weitere Utensilien wie ein Pinselbecher neben ihm. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten und gravierten sowie dunkel eingefärbten Details. Sign.: Toshifumi. Nicht registriert. Spätes 19. Jh. Br 9 cm.(15765) |
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352 | |
| Großvater mit seinem Enkel auf einer Holzbrank sitzend und einen Zweig Chrysanthemen schneidend für ein Ikebana-Gesteck, das er in dem Bambusbehälter arrangieren wird, der zwischen den beiden steht. Hinter ihnen steht ein Teaburi, ein Handwärmer aus dem Stamm einer Zeder. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten und gravierten Details, leicht eingefärbt. Sign.: Homin. Laut MCI S. 187 2. Hälfte 19. Jh. Br 13, H 10,2 cm.(15768) |
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 Sign. |
353 | |
| Mann mittleren Alters sitzend in höfischer Kleidung mit Tate-Eboshi zusammen mit einem jüngeren Mann in Strohschürze eine große Sakezuki haltend, die letzterer aus einer Kürbisflasche füllt. Hinter ihnen steht ein älterer Mann in tänzerischer Pose in chinesischem Gewand mit Blätterschurz, der einen riesigen Pfirsisch hochhält. Elfenbein, sehr fein geschnitzt und gleichmäßig eingefärbt. Gravierte Gewandmuster. Sign.: Masatoshi.. S. La S. 735, der einen späten Nagoya-Künstler erwähnt, der dieses Stück auch geschaffen haben könnte. E. 19. Jh. B 4,7 cm.(15688) |
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354 | |
| Junge Frau in reichem Kimono mit fein graviertem sog. Goshodoki-Muster mit blühendem Hagi-Zweig, wie sie typisch für die frühe Meiji-Zeit waren. Über dem Kimono trägt sie eine Schürze und auf dem Rücken hält sie ihr Söhnchen und in der Rechten eine Teekanne. Elfenbein, die feinen Gravuren leicht eingefärbt. Im Boden sign.: Shumin und Kakihan auf eingelegtem Rotlack-Plättchen. Um 1900. H 12,3 cm.(15724) |
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355 | |
| Prozessionswagen gezogen von einem tierköpfigen, athletischen Dämon, der angetrieben wird von einem Oni mit einem Hossu-Fliegenwedel. Auf dem Wagen und ihn begleitend weitere Dämonen und ein Flöte spielender Tengu und ein Affe, der eine große Maske an einem Stab trägt, eine Kröte mit Zimbeln und ein Dachs, der eine Mokugyo schlägt, die ein Dämonenkopf ziert. Elfenbein mit fein gechnitzten und gravierten Details. Auf Rotlack-Reserve sign.: Tenzan.. Ende 19. Jh. H 4,7 cm, Br 5,9 cm. Zwei Figuren am Kopf leicht beschädigt, ein Arm fehlt & Riß im Boden.(15688) |
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