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I. Manju und Kagamibuta
(1-52)

 

Kagamibuta
(53-86)

II. Katabori - Netsuke

 

Götter, Heilige, Teufel, chin. und jap. Legenden, Jap. Alltag
(87-201)

 

Junishi u. a. Tiere, Früchte, Blumen & Geräte
(202-302)

III. Masken - Netsuke
(303-320)

IV. Sonderformen Netsuke
(321-323)

V. Shunga-Netsuke u. a. erotische Objekte

 

»aus Japan und China
(324-340)

VI. Okimono
(341-355)

VII. Inro und Ojime
(356-379)

 

Ojime
(380-389)

VIII. Sagemono

 

Tonkotsu, Tabakoire, Kiseruzutsu, Kiseru & Yatate
(390-406)

 

Kiseruzutsu
(407-417)

 

Kiseru
(418-428)

IX. Schwerter, Tsuba u.a. Schwertschmuck
(429-434)

 

Tsuba
(435-489)

X. Japan Varia - Miscellaneous

 

Arbeiten aus Bronze, Bambus, Elfenbein, Metall & Lack
(490-520)

XI. Malerei aus Japan und China, Fächerbilder
(521-542)

 

Fächerbilder - fan paintings
(543-557)

XII. Dehon und Ehon
(558-602)

XIII. Japanische Keramik und moderne Studio-Keramik
(603-628)

 

Moderne und Studio-Keramiken
(629-638)

XIV. China Keramik und Porzellan
(639-698)

XV. China Varia - Miscellaneous

 

Arbeiten aus Bronze, Bambus, Jade, Elfenbein, Email & Textilien
(699-727)

XVI. Indonesian & Tribal Art
(728-824)



   


WICHTIGE ANMERKUNG! IMPORTANT NOTICE!

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Farben können vom Orginal abweichen!

Nummern:324
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338
339
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340
324

 

Große Tengu-Maske, deren aufreizend lange Nase eine Okame wollüstig mit ihrem rechten Arm umfaßt. Buchsbaum, dunkel eingefärbt und an einigen Stellen heller durchgerieben. 2. Hälfte 19. Jh. H 4,5 cm.
  • Ex Coll. van der Heijden
(15710)
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Bereits verkauft

325

 

Okame-Maske mit phantasievollen Haarsträhnen im Gesicht.Die Rückseite ist zu öffnen und dahinter verbirgt sich eine erotische Darstellung: Arm einer Frau, die einen kräftigen Penis in ihre Vagina führt. Details rot und schwarz eingefärbt. Elfenbein mit schöner, glasiger Gebrauchspatina. Letztes Drittel 19. Jh. H 3 cm.
  • Ex Coll. van der Heijden
(15710)
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Bereits verkauft

326

 

Ama, mit einem langen Lendenschurz bekleidet knieend und die amourösen Umarmungen des Octopus abwehrend, der zu ihen Rechten sitzt und sie mit seinen Tentakeln zu umfangen versucht. In ihrem langen Haar steckt ein feiner Kamm. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten und gravierten Details. Ihre langen Haare schwarz eingefärbt. Auf erhabener, rechteckiger Reserve sign.: Nanryu. Lt. La. S. 819 ein in Saitama 1935 geborener Netsuke-Schnitzer. Br 4,3 cm.(15741)
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Bereits verkauft

327

 

Mann begeistert ob der Wonne, die das Binden des Fundoshi zwischen den Beinen bei ihm auslöst, ein Ende hält er mit dem Kinn fest, das andere bewegt er mit der Linken. Elfenbein mit guter, glasiger, teils gold-gelber Gebrauchspatina, auf der Rückseite ein Geschlechtsteil sichtbar. 2. H. 19. Jh. H 7,8 cm.(15688)
nach oben€ 700/ 900

Sign.

328

 

Blinder hockend nur mit einem Lendentuch bekleidet und mit offenkundiger Mühe versuchend, seinen riesigen und schweren Hodensack zu heben. Siehe für diese Interpretation der bislang als Steinheber bekannten Darstellung A. Ducros 'Promenades dans l'Art Japonais!, S. 44ÿ45. Dunkelbraunes Obstholz, fein geschnitzt und graviert, Details wie das blinde Auge und zwei Zähne eingelegt aus Elfenbein, ebenso wie die rechteckige Kartusche mit der Signatur Gyokkei. Um 1781-1800. Laut La S. 417-418 gehört diese Darstellung zum Standard-Repertoire dieses Künstlers aus Edo. H 3,5 cm.(15688)
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Bereits verkauft

329

 

Akrobat, sitzend mit verschränkten Armen, das linke Bein angewinkelt und das rechte senkrecht nach oben gestreckt bei dem Versuch, den Korb auf seinem Kopf herunter zu stoßen. Die unten angedeuteten Genitalien suggerieren einen Shunga-Aspekt dieser Darstellung. Elfenbein mit fein geschnitzten und gravierten, dunkel eingefärbten Details. Schöne, gold-gelbe Gebrauchspatina. Frühes 19. Jh. H 4,7 cm.
  • Vgl. für diese seltene Darstellung Bushell (Mikimoto Exhibition) Nr. 117.
  • Ex KK 23. 9. 2006
(15715)
nach oben€ 1000/ 1200

Sign.

330

 

Hako-Netsuke, rechteckig gerundet in der Form einer Streichholz-Dose mit Schublade, die mit einer Schnur nach vorne zu ziehen ist. Diese Schnur endet in einer vagina-artigen Form, was vermuten läßt, daß in der Schublade auch ein bewegliches, erotisches Symbol aufbewahrt wurde, das inzwischen verloren gegangen ist. Die Oberseite ist in farbiger Takamakie geschmückt mit dem Brust-Porträt eines Kuan Yu in reicher Rüstung mit einem gefalteten Helm auf dem Kopf und einem Tachi hinter seinem Rücken. Seine Rechte streicht seinen langen Bart. Hintergrund Kinji, ebenso die Seiten mit stilisierten Wellen in Gold-Hiramakie. Die Unterseite in lockerem Nashiji ist auf einer rechteckigen Reserve sign.: Joyu.. Wahrscheinlich der Lack-Künstler Joyusai, vgl. Wra S. 102. 19. Jh. 4,7 x 3,1 cm, H 1,6 cm. Gebrauchsspuren.
  • Ex Coll. van der Heijden
(15710)
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Bereits verkauft

331

 

Affe in bewegter Position kämpfend mit den ihn umschlingenden Tentakeln eines Octopus. Der Gesichtsausdruck des Affen läßt vermuten, daß er die Umarmungen durch des Octopus' Tentakeln nicht nur unangehem empfindet. Der Octopus gilt in Japan als Phallus-Symbol. Marines Elfenbein mit gut geschnitzten Details, leicht eingefärbt. H 3 cm. Materialrissse.(15688)
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Bereits verkauft

Sign.

332

 

Octopus mit seinen acht Tentakeln einen Fugu-Fisch umfangend. Walroßzahn, das glasige Zentrum geschickt für die Darstellung der fein geschnitzten Saugnäpfe verwendet. Die Augen des Octopus schwarzes Horn, die des Fisches hellrotes Horn. Sign.: Ikkosai. Offenbar die Arbeit des Ikkosai Toun, bekannt für seine Gruppen-Darstellungen von Menschen und Tieren, wobei Meerestiere ihn offenbar besonders interessierten. Frühes 19. Jh. Vgl. MCI S. 935 u.f. Br 4,1 cm. Materialrisse.(15758)
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Bereits verkauft

333

 

Gruppe von vier Kiefernpilzen (Matsutake) und vier Kiefernzapfen (Matsukasa), auf dem größten Pilz sitzt eine Spinne. Elfenbein, fein geschnitzt und poliert, die feinen Gravuren auf den Zapfen dunkel eingefärbt. Schöne, glänzende Gebrauchspatina. Sign.: Ryoun. Frühes 19. Jh. Br 3,2 cm.R. Wolf bildet in seinem "Die Welt der Netsuke" ein ähnliches Modell ab, allerdings mit anderer Anzahl, jedoch ist lt. seinen Erklärungen auch das unsrige als 'Shunga-Netsuke' anzusehen.
  • Siehe für ein ähnliches Modell R. Wolf 'Netsuke', S. 161
  • Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 396
(15715)
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Bereits verkauft

Sign.

334

 

Mandarine mit Blätterstiel in teils vollrundem Relief. Die Schale teils offen und zwei Scheiben zeigend, deren erotische Assoziation weckende Form eindeutig ist. Auf der fein gravierten Schale sitzt ein Marienkäfer aus hellem Horn. Auf eingesetzter, rechteckiger Reserve aus Hippopotamus-Zahn sign.: Mitsuhiro. Spätere Schul-Arbeit. Br 4,1 cm.(15717)
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nicht mehr verfügbar

335

 

Ei aus weißem Hirado-Porzellan. Auf der Oberseite eine große, ovale Öffnung, die eine Liebesszene sichtbar macht, das Paar fein modelliert mit farbigen Einzelheiten. Br 4,4 cm.(15732)
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Bereits verkauft

336

 

Fächer aus Elfenbein. Auf den glatten, oben fein gebogten Lamellen in sehr feiner Gold-Hiramakie mit Silber, Grau und Schwarz allerhand Meerestiere, die sich in einer Art Tanz oder Spiel miteinander amüsieren, so hält der große Octopus in zwei Tentakeln je einen feinen Takt-Stock, mit denen er eine vor Wonne auf dem Rücken liegende Seeohr-Muschel kitzelt (erotische Anspielung!) und eine große Ise-Ebi wird von einem Krebs mittels seiner Scheren an ihren langen Fühlern gezogen. Darüber tanzt eine Minogame mit einem Jungen und hält dabei mit einem Vorderbein einen Klapp-Fächer. Über all dem fliegen aufgeregte Sperlinge. Auf den Außenstäben je ein exquisit geschnitzter und gravierte Karpfen zwischen Wellen bzw. einen Wasserfall hochspringend. Gebogter Aufhänger an der Zwinge mit Ojime, ebenfalls aus Elfenbein mit Sommerblüten und Schmetterling in Gold-Hiramakie und Rotlack. Quasten und Schnüre aus Seide. Meiji, spätes 19. Jh. L 23,5 cm.
  • Ex Coll. van der Heijden
(15710)
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Bereits verkauft

337

 

Deflorations-Stab? aus roter Koralle, zylindrisch, wenig spitz zulaufend, am unteren Ende stark verbreitert und in durchbrochenem Relief geschmückt mit Vögeln zwischen blühenden Pflaumenzweigen und Bambus mit fein geschnitzten Details. 19. Jh. L 15,4 cm. Fehlstelle im Material eingesetzt.(15745)
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Bereits verkauft

338

 

Pfeifenstopfer oder Griff in Form eines schlanken Zylinders aus Hirschhorn, bekrönt von einem Gesicht mit langer Nase, die Rose benutzt zur Darstellung eines Hutes. Die Augen mit dunklen Pupillen eingesetzt aus hellem Knochen. Schöne Gebrauchspatina. Die erotische Anspielung ist unverkennbar. H 8,2 cm.(15641)
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Bereits verkauft

Nummern:324
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338
339
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