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87 | |
| Okame als Braut mit dem tradionellen sog. Tsuno-kakushi-Tuch um die sorgfältig hoch gesteckte Frisur geschlungen und einen geöffneten Falt-Fächer vor der Brust haltend. Ihr reiches Gewand ist fein graviert, als Wappen hat sie ein Futatsu-Tomoe. Rotbraunes Honoki-Holz (Magnolia hypoleuca) fein geschnitzt und graviert. Sign.: Shumin saku. Shumin II., Tokyo-Schule, frühes 19. Jh. Vgl. MCI S. 775. H 3,4 cm.(15751) |
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 Sign. |
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| Muskelöser Raiden (Donnergott) mit weit geöffnetem Mund, der seine Reißzähne sichtbar werden läßt, sitzend und sich mit beiden Händen auf je eine Geta stützend. Er trägt einen Lendenschurz und die Donnertrommel mit Kordeln auf den Rücken gebunden. Sign.: Shunkosai. Lt. MCI ein Künstler, der in der 1. Hälfte des 19. Jhts. tätig war. H 4 cm.(15737) |
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| Vier Glücksgötter in einem Boot, nämlich Hotei mit großem Schatzbeutel, Jurojin, die Arme unter seinem langen, spitzen Bart verschränkt, Ebisu mit einem großen Tai-Fisch in den Armen und Daikoku mit Glückshammer, an einen großen Reisballen gelehnt. Elfenbein mit fein geschnitzten Details, durch langes Tragen weich gerieben und mit gold-gelber Gebrauchspatina. Frühes 19. Jh. Br 5,6 cm.(15710) |
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| Hotei, gemütlich sitzend in einem großen Boot, daß von einem Karako durch Wellen gestakt wird. Vor dem Bug kräuseln sich Gischtwogen. Der Glücksgott hält seinen steifen Fächer in der Rechten. Buchsbaum mit fein geschnitzten Details und schöner Gebrauchspatina. Br 5,1 cm.(15710) |
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| Hotei, stehend neben seinem großen Schatzbeutel, dessen Schnur er über der Schulter trägt und mit einem steifen Fächer in der Rechten. Schweres Kupfer mit vergoldeten Details. H 5,2 cm.(15710) |
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| Hotei auf stämmigen Beinen und Füßen stehend mit einem riesigen Schatzbeutel über der Schulter und seinen stark vorstehenden, nackten Bauch mit der Rechten haltend. Buchsbaum, fein geschnitzt mit schöner Gebrauchspatina, sein weiter Mantel ganz bedeckt mit mattem Kinji, auf dem Sack feine Ranken ebenfalls in Goldlack. Mitte 19. Jh. H 5,1 cm.(15710) |
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 Sign. |
93 | |
Der Glücksgott Jurojin, bärtig mit dem typischen Hut auf dem Kopf, seine Hände in den weiten Ärmeln seines langen Gewandes versteckt. Seitlich kniet ein Karako, der seine Schriftrolle als Symbol der Weisheit in beiden Händen hält. Die Rolle dient als Himotoshi! Elfenbein mit fein gravierten und eingefärbten Details und schöner, goldgelber Patina. Sign.: Kinji. 18. Jh. H 6,4 cm. Dieses Stück mitsamt seiner Signatur abgebildet im INCS vol. 12, no. 1, pg. 23- Vgl. INCS, Vol. 12/, no. 1 pg. 23
- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr.9
(15715) |
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Der Glücksgott Ebisu mit seiner typischen Mütze auf dem Kopf knieend hinter seinem großen Taifisch. Walroß-Zahn, sehr fein graviert und leicht eingefärbt mit schöner, goldgelber, teils glasiger Patina. Spätes 19. Jh. H 3,8 cm.- Brockhaus bildet auf S. 323 ein sehr ähnliches Modell ab.
- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 11
(15715) |
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 Sign. |
95 | |
Hojo Tokimasa, ein berühmter Held, kniet neben der auf einem Drachen sitzenden Glücksgöttin Benten. In seinen Händen hält er einen Fächer auf dem drei Schuppen des Drachen liegen, die ihm Benten schenkte und die er dann zu seinem Familienwappen (Mon) machte. Elfenbein mit schöner Gebrauchspatina und minutiös geschnitzten und gravierten, dunkel eingefärbten Details. Sign.: Joryu. Tokyo. Bei MCI auf S. 263 ist dieses Stück abgebildet! Frühes 19. Jh. H 3,6 cm. Die Lotosblüte, die Benten in ihrer Rechten hielt, ist abgebrochen.- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 166
Ex Slg.Brockhaus,Nr.203,S.389 (15715) |
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 Sign. |
96 | |
Hohodemi, der mythologische Jäger und Fischer, der zugleich eine primitive, shintoistische Gottheit ist. Er kniet, nur mit einem Binsenschurz bekleidet, und hält ein Tablett mit den heiligen Juwelen "Hi-tama" und "Michi-tama", die Ebbe und Flut regeln und die ihm von Ryujin zur Unterwerfung seines feindseligen und jähzornigen Bruders Umi gegeben wurden. Elfenbein mit fein geschnitzten und gravierten, dunkel eingefärbten Details, die Augen eingelegt aus dunklem Horn. Schöne Gebrauchspatina. In ovaler Reserve sign.: Hide. Vgl. MCI, S. 133. Mitte 19. Jh. H 3,7 cm.- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 191
(15715) |
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 Sign. |
97 | |
Gatten, die Mondgöttin, stehend mit Fächer in der Rechten, in langem, reichem Gewand, auf dessen weitem Saum ein großer Hase sitzt. Der Mondhase steht für den Mond, der ein Sinnbild der Göttin ist. Elfenbein mit fein geschnitzten, gravierten und dunkel eingefärbten Details, die Augen des Hasen eingelegt aus Koralle. Sign.: Masatoshi. Vgl. D 1481, Isshinsai. 19. Jh. H 4,7 cm.- Vgl. für dieses seltene Motiv Hindson Slg. Nr 437 & MCI, S. 922
- Abgeb. in Schwarz, 2001, Nr. A 7
(15715) |
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 Sign. |
98 | |
Fudo Myoo, einer der grimmigen, buddhistischen Schutzgötter sitzend mit gekreuzten Beinen auf einem Felsen-Sockel, das gerade, zweischneidige Schwert in der Rechten und das Seil, mit dem er Menschen einfangen will, um sie auf den rechten, also buddhistischen Weg zu bringen, in der Linken. Elfenbein, der ursprüngliche Lackauftrag bernsteinfarben patiniert, auf dem Rücken abgewetzt. Das Zeichen 'Masa' im Boden ist wohl eine spätere Zutat. Um 1800. H 4,7 cm.- Abgeb. in Schwarz, 2001, Nr. A 12
(15715) |
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99 | |
| Nio mit entblößtem Oberkörper sitzend auf der riesigen Sandale, mit beiden Händen die dicke Schnur haltend. Buchsbaum mit fein geschnitzten und gravierten Details und teilweise beriebener Patina. Sign.: Toshinori, nicht bei La, mit einem anderen "toshi" als unter D3059.. 19. Jh. Br 4,8 cm.(15732) |
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 Sign. |
100 | |
| Tennin in reichem Gewand mit fließenden Bändern um Schultern und entlang ihres Gewandes fliegend durch die Lüfte, einen Zweig mit großer Lotosknospe mit beiden Händen haltend. Elfenbein mit sehr fein geschnitzten, gravierten und leicht eingefärbten Details. In rechteckig gerundeter Reserve sign.: Masatsugu. Vgl. La S. 740. Spätes 19. Jh. L 4,1 cm.(15734) |
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 Sign. |
101 | |
Shinno, der taoistische Gott der Medizin und Begründer der botanischen Wissenschaften sitzt - auf ein Tischchen gestützt - auf einem hohen, rechteckig gerundeten Sockel. Prüfend kaut er auf einem Blatt, dessen Stiel er in der Rechten hält. Elfenbein mit fein geschnitzten Details und schöner, gold-gelber Gebrauchspatina. Sign.: Kasusa. Dieses Stück mitsamt seiner unbekannten Signatur wurde abgebildet in INCS Vol. 12, No. 1, pg. 20. Frühes 18. Jh., Signatur später. H 4,6 cm. Stiel vor dem Mund abgebrochen.- Abgeb. in INCS Journal, Vol. 12, No. 1, pg. 22
- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 30
(15715) |
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last updated by mh! at 18.01.2010 17:00 |
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