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| Zweiteilig, rund und gewölbt. Dunkles Shibuichi. In sehr feiner Gravur der Glücksgott Jurojin mit vergoldetem Fächer in der Rechten neben seinem Hirsch unter einem Kiefernzweig sitzend, der Baum auf der Rückseite mit Sasa-Bambus bei Stamm. Sign.: Sekijoken (Motosane). Mito-Schule. Ca. 1850. Vgl. H. Nr. 5919. ø 4,8 cm.(15733) |
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 Sign. |
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| Zweiteilig, rund und gewölbt. Elfenbein. In sehr feinem, versenktem Relief mit minutiös gravierten und leicht eingefärbten Details Rakan Rakora Sonja auch Yacas genannt, im Schneidersitz sitzend, mit beiden Händen das Sharito, mit einem beweglichen Ball im Innern haltend. Auf der Rückseite eine sechseckige Vase mit einem Zweig blühender Orchidee. Sign.: Sosai und Kakihan. Vgl. La. S. 1035 und sein Kommentar zur Sorin. Spätes 19. Jh. Nach meiner Meinung handelt es sich angesichts der subtilen Schnitzerei in versenktem Relief und Gravur bei unserem Sosai, ebenso wie den erwähnten Künstlern Sorin und Sozan um Mitglieder der So-Schule! ø 4,6 cm.(15715) |
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 Sign. |
3 | |
| Einteilig, rechteckig gerundet mit abgesetzter Kante. Elfenbein. In versenktem Relief mit gravierten und dunkel eingefärbten Details Rakan, mit dem rechten Zeigefinger auf den auf seinem linken Daumen rotierenden Kreisel zeigend, den er gespannt beobachtet. Das Kreiseln, Koma-mawashi, war in Japan weit verbreitet und es wird angenommen, daß das Betätigen von Kreiseln als Unterhaltung bereits um 1700 begann. Berufsmäßige Gaukler konnten Kreisel stundenlang in Rotation halten und ließen diese über ihre Hände, Arme und Schultern wandern. Schöne, gold-gelbe Gebrauchspatina. Sign.: Doshosai. Vgl. MCI, S. 49, der unter 'Dosho' ausdrücklich die rechteckigen Manju erwähnt! 19. Jh. Br 4,4 cm.(15715) |
nach oben | € 550/ 650 |
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| Einteilig, rechteckig gerundet mit abgesetzter Kante. Elfenbein. In versenktem Relief mit sehr fein gravierten Details der Teufelsjäger Shoki mit gezogenem Schwert hinter einem Pfosten hervorschauend, während der von ihm gejagte Teufel durch eine Schiebetür flieht, sein Hinterteil und ein Bein auf der Vorderseite sichtbar, während auf der Rückseite bereits sein Kopf und Schulter durch die zerrissene Papierwand sichtbar werden. Schöne, gold-gelbe Patina. Sign.: Ryukei & Kao. Schüler des Hokei, Mitte 19. Jh., ein aus Kyoto stammender, später in Tokyo arbeitender Künstler, der besonders das subtile Einfärben von Elfenbein beherrschte. Vgl. La S. 891-92. Br 3,9 cm.(15741) |
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 Sign. |
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| Einteilig mit Ojime, rund. En suite aus Eisen in Form eines Takarabukuro, der ganz mit einer kräftigen Blatt-Vergoldung umgeben ist, aus dem in feinem Relief der Kopf des Glücksgottes Hotei hervorschaut, der ein goldenes Tama-Juwel in der linken Hand hält. Sign.: Noriaki. Lt. H 7311 oder 7312 tätig in Edo in der 2. Hälfte des 19. Jhts. Das dazugehörige Ojime ist signiert von Yoshiaki. Der bei Haynes erwähnte Künstler dieser Schreibweise kommt als Zeitgenosse oder Schüler nicht infrage. Da die beiden Stücke zweifelsohne aus demselben Atelier stammen, ist das Ojime auch in der 2. Hälfte des 19. Jh. in Tokyo entstanden. (15742) |
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6 | |
| Einteilig mit Mittelpflock, rund. Elfenbein. In versenktem Relief mit sehr fein geschnitzten und gravierten Details, dunkel eingefärbt und stellenweise mit Rot akzentuiert eine fliegende Tennin in reichem Gewand mit Phönix-Krone, eine Sho-Flöte blasend, die sie mit beiden Händen festhält. Sie ist umgeben von weich geschnitzten Wolken-Bändern. Auf der Rückseite Lotos-Blüte, - Knospe und -Blatt an Stielen. Sign.: Meijitsu & Kakihan. Hojitsu-Schüler aus Tokyo, tätig zwischen 1830-57. Im MCI ist ein ähnlich hervorragendes Exemplar erwähnt, das in der Red Cross Ausstellung in London gezeigt wurde. ø 6,1 cm.(15743) |
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Zweiteilig, rechteckig gerundet. Holz ganz bedeckt mit einem Sabiji-Lack, um Bronze zu imitieren. In Takamakie eine Tempelglocke auf einem Kissen, geschmückt mit dem Siegel: Kan (verwendet von Ritsuo) aus grüner Keramik. Br 3,7 cm. Links unten gerissen, Gebrauchsspuren.Abgebildet in Harold P. Stern "The Magnificent Three" 1972, p. 63, fig. 86.und in "Japanese Lacquer, 1600-1900", Metropolitan Museum, N.Y. 1980, p. 92, fig. 92.- Ill. in Paris-Edo-Cat., Inro, pg. 5
- Ex Greenfield Coll.
(15733) |
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 Sign. |
8 | |
Zweiteilig, rund und gewölbt. Elfenbein. In versenktem Relief mit fein gravierten und eingefärbten Details Shojo in tänzerischer Pose mit Kelle und Fächer bei einem Sakefaß. Auf der Rückseite ein Takarabukuro und ein Hut mit langen Kordeln. Schöne, auf der Unterseite gold-gelbe Gebrauchspatina. Sign.: Chokosai. Lt. MCI, S. 21-22 Tokyo, ca. 1840-70, späte Schule von Tomochika. ø 5 cm.- Abgeb. in Schwarz, 1992, Nr. 87
(15715) |
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9 | |
| Einteilig, Art Mokko-Form, die Unterkante leicht profiliert. Elfenbein mit gold-gelber Gebrauchspatina. In versenktem Relief mit fein geschnitzten, gravierten und leicht eingefärbten Details Kappa sitzend hinter einem riesigen Lotosblatt auf den über ihm aufgehenden Mond zeigend. Auf der Rückseite in sehr feiner, malerischer Gravur junge Bambussprossen. Sign.: Hokusen. Erwähnt bei La, S. 484, allerdings ohne weitere Angaben und mit im Duktus völlig abweichender Signatur. Patina, Himotoshi Schnitzstil lassen eine Datierung um 1800 zu. H 3,8 cm. Mit Holz-Dose eines japanischen Vorbesitzers.() |
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10 | |
| Einteilig mit Mittelpflock, rund. Elfenbein, schöne Patina. In feinem, leicht eingefärbtem Relief Octopus erschreckt von einem Monster mit dem Kopf eines Kappa und dem Körper eines Fisches. Auf der Rückseite bewegte Gischtwogen in feinem Relief. 19. JH. ø 5,3 cm.@One part with centre-plug. In well carved relief with slightly stained details a small octopus obviously afraid of a monster with the head of a Kappa and the body of a fish. On the reverse very freely designed waves with foaming crests. Good patina.() |
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| Einteilig, gebildet aus einem rundgelegten Drachen und zwar ein Exemplar mit zwei Hörnern, flammenden Gelenken und drei-zehigen Klauen. Walroß-Zahn, sehr fein geschnitzt und graviert mit leicht eingefärbten Details, die Augen eingelegt aus schwarzem Horn. 1. Hälfte 19. Jh. Schöne, gold-gelbe und glasige Patina. Br 3,8 cm. (15743) |
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 Sign. |
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| Einteilig, rund, Typ Ryusa. Elfenbein. In sehr feiner und durchbrochener Schnitzerei mit extrem fein gravierten und ganz leicht eingefärbten Details auf Ober- und Unterseite je ein rundgelegter Drache mit je zwei Hörnern und flammenden Gelenken und drei-zehigen Klauen, voneinander abgesetzt durch feine Wolkenwirbel. Die Augen eingelegt aus Sentoku. Auf rechteckiger Reserve sign.: Kagetoshi. Erste Hälfte 19. Jh. Vgl. MCI, S. 282 u.f., u.a. auch ein Manju, das sich 1950 im Besitz von Winkworth befand. ø 3,8 cm. (15743) |
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| Einteilig, gebildet aus einem rundgelegten Drachen aus dunkel eingefärbtem, hartem Holz mit sehr fein geschnitzten Details. Ein Auge aus hellem Horn mit dunkler Pupille und mehrere Zähne eingelegt. Anfang 19. Jh. ø 3,8 cm.(15733) |
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| Zweiteilig, rund. Tsuishu. In sehr feinem, detailliertem Relief chinesischer Gelehrter mit seinem zahmen Reiher und Diener unter blühender Pflaume, auf der Unterseite mongolischer Diener unter Kiefer, eine eingepackte Zither (Qin) tragend. Der Fond fein graviert mit Asa-no-ha Muster. Letztes Drittel 19. Jh. Br 4,6 cm.(15528) |
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| Einteilig mit Mittelpflock aus einem grau-bläulichen Stein, rund mit abgesetzter Kante, Unterseite gewölbt. Elfenbein. In kräftigem, fast vollplastischem Relief aus Shakudo mit Gold chin. Weiser sitzend vor einem Korb mit großen blühenden Päonienzweigen, in der Rechten einen steifen Fächer haltend. Spätes 19. Jh. ø 6 cm.(15710) |
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last updated by mh! at 18.01.2010 17:00 |
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