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Thangka, feine Malerei mit Gold. Im Zentrum Portrait eines Sharmapa-Tulkus (Rotmützenträger), des 6. Sharmapa, Mi-Pham Chos-Skyid Dbang-Phyug (1584-1630), auf einem Thron, eingerahmt von Szenen aus seinem Leben mit entsprechenden Inschriften. Über dem Sharmapa sind Atisha (gest. 1056) und sein Schüler Dromtön dargestellt. Den Hintergrund bildet eine stilisierte, chinesisch inspirierte Landschaft. Die Position und die Gesichtszüge des Sharmapa ähneln sehr dem des 8. Sharmapa auf der Thangka aus der Slg. Essen, die auf S. 143, Bd. I der "Götter des Himalaya" von Thingo publiziert wurde. Osttibet, Karmagardri-Stil, spätes 18. Jh. 92 x 53,7 cm. Ohne Montierung. Starker Farb-Abrieb und Gebrauchsspuren.(15552)
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Thangka, feine Malerei mit Gold. Dargestellt sind die neun kriegerischen Dalha-Brüder (tib. dGra-lha) auf Pferden und begleitet von je einem Raben und einem Hund. Ihre Körperfarbe ist weiß und sie gelten als Emanationen des zornvollen Vajrapani, der oberhalb des zentralen, in Flammen gehüllten Reiters zu sehen ist. Diese Neun "Feindgötter" behüten das Leben des Besitzers gegen Feinde und vermehren seinen materiellen Wohlstand. Nach der Überlieferung soll einer der Götter dem Betrachter den Rücken zukehren (die rechte untere Figur!) bis alle Tibeter zu Wohlstand und Glück gelangt sind. Der untere Teil zeigt Opfergaben, Tiere, Musikanten, Tänzer, Banner und Baldachine. 19. Jh. 71 x 46,5 cm. Ohne Montierung. Einige Brüche und Risse, eine kleine Fehlstelle, berieben.(15471)
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Thangka, feine Malerei mit Gold. Im Zentrum steht vor einer Flammenmandorla die rote Sarvabuddhadakini (Narökhachöma) im Ausfallschritt auf den Hindu-Gottheiten Bhairava und Kalaratri. Die linke erhobene Hand hält eine blutgefüllte Schädelschale, aus der sie trinkt, die rechte ein Hackmesser und auf ihrer Schulter liegt ein Ritualstab (khatvanga). Zu ihren Seiten sind Maitripadakini und Vajravarahi dargestellt, im oberen Bildfeld ein Mahasiddha, flankiert von Tsongkhapa und einem weiteren Gelugpa, darunter Manjusri und Vajrasattva, im unteren Bildfeld Vaishravana auf einem Löwen, Citipatis (tanzende Skelette) und Mahakala Brahmanarupa. Segnungsformeln auf der Rückseite. Tibet, 19. Jh. 56 x 37 cm, Seideneinfassung. Berieben und Gebrauchsspuren.- Ex Slg. H. R. von Koenigswald
(15546)
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Thangka, Malerei mit Gold. Dargestellt ist der Arhat Vajriputra mit sehr feinen Gesichtszügen, der auf zwei Kissen sitzend in einer stilisierten Felsenhöhle meditiert. Die rechte Hand hat er zur Geste der Furchtlosigkeit erhoben, in der Linken hält er sein Attribut, den Fliegenwedel. Vor ihn sind im unteren Bildfeld die acht buddhstischen Glückssymbole abgebildet, die von einem Tiger und einem Löwen flankiert werden, darunter befindet sich eine Leiste mit tibetischer Inschrift. Tibet, 19. Jh. 52,5 x 35 cm. Seidenmontierung. Stark berieben und Gebrauchsspuren, unten mehrfach eingerissen.- Ex Slg. H. R. von Koenigswald
(15546)
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Ushnishavijaya. Die dreigesichtige, achtarmige Göttin des langen Lebens ist in Meditationshaltung dargestellt und hält einen Doppelvajra vor der Brust, eine Schatzvase im Schoß sowie eine Figur des Buddha Amitabha auf der erhobenen rechten Hand. Weitere Attribute fehlen. Messing mit feinen Gravuren und Spuren von kalter Gold-Bemalung. West-Tibet, 18. Jh? H 18,5 cm. Der zugehörige Sockel fehlt und wurde durch einen minderwertigeren ersetzt.- Ex Slg. H. R. von Koenigswald
(15546)
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Cakrasamvara, eine viergesichtige, zwölfarmige, tantrische Meditationsgottheit des Vajrayana-Buddhismus in Vereinigung (Yab-Yum) mit seiner Weisheits-Partnerin Vajravarahi. Dargestellt im Ausfallschritt, trägt er in seinen Händen die Attribute Elefantenhaut, Trommel, Kultmesser, Axt, Dreizackstab, Schädelschale, Ritualstab, Fangschlinge, den viergesichtigen Kopf Brahmas sowie Vajra und Glocke; seine Partnerin Hackmesser und Schädelschale. Sehr feiner Kupferguß. Nepal, 17. Jh. H 9,8 cm. Linker Unterschenkel abgebrochen.(11099)
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Gelbmützen-Lama, wohl Tsongkhapa, der Gründer der Gelug-Schule. Er sitzt in Meditations-Haltung und hält die Hände in der Dharmacakra-Geste vor der Brust. Die beiden Lotosranken mit Schwert und Buch fehlen. Bronze, feuervergoldet mit feinen Gravuren. Tibet, 19. Jh. H 18 cm. Der Sockel ist unverschlossen. Vergoldung teils abgerieben, feiner Riss an Hals und Mütze.- Ex Slg. H. R. von Koenigswald
(15546)
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Gau, quadratisch, aus Kupfer. Die Vorderseite aus Messing zeigt den unendlichen Knoten, umgeben von verschiedenen Tieren in Gravur, seitlich drei drei ringförmige Ösen aus Kupfer. Evtl. für Anhänger der Bön-Religion. Tibet, 19. Jh. 10 x 8,6 x 3,3 cm. DAZU: zwei Knochen-Paneele mit gravierter, rot ausgefüllter Inschrift in tibetischer a) Dbu-can-Schrift, L 16,8 cm und in b) Lantsa-Schrift. L 21 cm.- Ex Slg. H. R. von Koenigswald
(15546)
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Schale für Buttertee, flach gedrechselt aus Wurzelholz, die weite Wandung ausschwingend, auf kurzem, weitem Standring. Innen, Rand und Unterseite mit Silber beschlagen, auf der Außenseite zusätzlich feine Silberdraht-Auflagen mit Korallen- und Türkis-Einlagen. H 4,5, Ø 11,2 cm. Leichte Gebrauchsspuren. DAZU: Kleine Deckel-Dose, flach kugelförmig, ebenfalls aus Wurzelholm mit Silber-Beschlag wie oben. H 5, Ø 7,5 cm. DAZU: Kalkbehälter oder Snuffbottle? Flach balusterförmig mit hohem Hals, gewölbtem Deckel mit zylindrischer Schüttröhre. Ganz bedeckt mit Silberblech, geschmückt wie oben. H 13 cm.(15458)
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Essbesteck aus Holz und Bambus, die Ess-Stäbchen und Toggle aus Hirschhorn mit sehr fein getriebenen und reliefierten Beschlägen aus Silber. Die Messer-Klinge hat eine fein eingelegte Messing-Ranke. 19. Jh. L 36 cm. DAZU: Kalkbehälter in Form einer achteckigen, flachen Flasche mit hohem Hals und gewölbtem Knauf mit langer Tülle, aus der man den Kalk fein dosiert schütteln kann. Silber mit feinen Silberdrahtauflagen, gefüllt mit Einlagen aus Türkis und Koralle und grünem und gelbem Email, seitlich jeweils eine plastische Löwenmaske. H 13,7 cm. Leichte Verbeulungen. DAZU: Knopf, rund, flach. Silber, Email, Türkis und Koralle und Email wie voriges Objekt. Ø 5,9 cm.(15458)
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Teekanne. Aus einer ovalen Kokosnuss mit geschwungenem Ausguß, der aus einem Drachenkopf kommt, einem Henkel in Form eines Regendrachens aus Silber, ebenso der gewölbte Deckel mit Einlagen aus Koralle und Malachit, der gebogte Kragen, der ausgestellte Fußring und die Innenseite. Die Nuß ganz beschnitzt in feinem Relief: die Attribute der acht Unsterblichen und große Xi- und Shou-Zeichen umgeben von feinen Blüten- und Blätterranken, Kiefern und Ling-zhi-Pilzen, flankiert von einem Hasen und Fasan. Wahrscheinlich Mongolei. 19. Jh. H 15 cm. Riß in der Nuß ausgefüllt, geringe Gebrauchsspuren.(15458)
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Kopf einer männlichen Gottheit mit einem ernsten Ausdruck mit fein geschwungenen Augenbrauen über mandelförmigen, gravierten Augen, einer breiten Nase und einem angedeuteten Schnurrbart über den aufgeworfenen Lippen. Lange Ohrläppchen und eine Tiara vor seinem konisch geformten Kopfschmuck. Sandstein. Khmer, Angkor Vat. 12. Jh. H 23 cm. Auf Holzsockel montiert.(15563)
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Vishnu in einer vierarmigen Form mit Dhoti, gehalten von einer Schärpe, stehend in samabhanga-Haltung. Geschwungene Augenbrauen, gravierte Augen, eine breite Nase und lange Ohrläppchen charakterisieren sein Gesicht, auf dem eine hohe konische Mitra sitzt. Pre-Angkor, Phnom Da Stil, 6./7. Jh. H 25,5 cm. Auf Holzsockel montiert.(15563)
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Buddha Shakyamuni in Meditationshaltung (vajrasana) sitzend, die Rechte in der Geste der Erdberühung, die Linke im Schoß ein Gefäß haltend. Hinter dem Kopf ein Nimbus, gebildet aus dem Halsschild eines Naga (Kopf abgebrochen). Bronze mit teilweise krustiger, grüner Patina und Spuren von Bemalung mit Malachit und Erdfarben. Lopburi, 13. Jh. H 12,5 cm. Auf Holzsockel montiert.(15563)
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Sandstein-Kopf des Buddha Shakyamuni im Vor-Angkor, Angkor Borei-Stil. Sein Gesicht mit den geschwungenen Augenbrauen, der breiten Nase und den langen Ohrläppchen und gelockten Haaren zeigt einen ernsten Ausdruck. Frühes 7. Jh. H 5 cm. Auf Holzsockel montiert.(15563)
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